Eine kleine grammatische Schwierigkeit vielleicht:

 

Die Zeit (als Thema) aus dem dafür neu einzunehmenden Blickwinkel:

Seite 360

 

 

Die Zeit (als Thema) aus dem dafür neu einzunehmenden Blickwinkel:

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Erklärlich wird auf diese Weise aber auch vor allem noch, daß Zeit, sobald sie nicht mehr dieses bloß Bewußt-Benutzte ist, sondern auch ihrerseits noch zum Bewußt-Erwähnten oder zum Bewußt-Thematisierten wird, sofort auch nicht mehr bloße Ausdehnung ist, sondern zusätzlich auch noch zum Punkt wird, wodurch sie zu etwas in sich Widerspruchlichem zu werden scheint. Und das ist immer dann der Fall, wenn Zeit, statt als ein Mittel bloß benutzt zu werden zur Thematisierung von etwas Empirischem, vielmehr auch noch als solche selbst, das heißt, als etwas Nicht-empirisches thematisiert wird, wie etwa bei Zenon, Aristoteles und Augustinus in Gestalt der Frage: Was ist Zeit? Denn dadurch scheinen Punkt und Ausdehnung von Zeit auch immer wieder unvermeidlich in Alternative zueinander aufzutreten. Den dadurch erzeugten Schein der Widersprüchlichkeit bereinigt erst das Zeit-Modell, aus dem heraus sich schließlich auch noch die Erklärung für den Ursprung dieses Scheins ergibt. Danach kann Zeit durchaus nicht nur als das entstehen wie auch vergehen, als das sie erst einmal nur das Bewußt-Benutzte ist, als Ausdehnung des Nacheinander; Zeit muß danach vielmehr auch als Punkt entstehen wie auch vergehen, als der sie erst einmal gerade umgekehrt nur das Bewußt-Benutzende und so gerade nicht auch das Bewußt-Benutzte ist.

Dann jedoch muß Zeit, sobald sie nicht mehr nur bewusst-benutzende und nicht mehr nur bewußt-benutzte ist, sondern als solche selbst auch noch bewußt-erwähnt oder bewußt-thematisiert wird, nicht allein als diese Ausdehnung, sondern mit dieser Ausdehnung ineinem auch als dieser Punkt noch zum Bewußt-Erwähnten oder zum Bewußt-Thematisierten werden. Schließlich ist sie diese Ausdehnung doch nur als Ausdehnung von diesem Punkt, so daß sie nur mit ihm ineinem auftritt und sonach auch nur mit ihm ineinem zum Bewußt-Erwähnten oder zum Bewußt-Thematisierten werden kann. Und widerspruchsfrei kann das eben nur im Anschluß an das Zeit-Modell geschehen.

Und so wird Zeit dadurch denn auch als das noch zum Bewußt-Erwähnten oder zum Bewußt-Thematisierten, als das Zeit, solange sie nur die bewußt-benutzende und auch nur die bewußt-benutzte ist, noch nicht etwas Bewußtes ist, noch nicht einmal im Sinn von etwas nur Bewußt-Benutztem, nämlich auch als Punkt noch.

(Eine kleine grammatische Schwierigkeit vielleicht:

 

Und so wird Zeit dadurch (durch das Modell) denn auch als das Thematisierte, als das Zeit, solange sie nur die bewußt-benutzende und auch nur die bewußt-benutzte ist, und deswegen noch nicht etwas Bewußtes ist, (noch nicht einmal im Sinn von etwas nur Bewußt-Benutztem,) nämlich auch noch zum Punkt unseres Modells.)

 

 

Damit aber, daß all dies dadurch erklärlich wird, wird es auch zum Beweis dafür, wie das Gesamtgefüge an Begriffsbildung dazu notwendig wird; und insbesondere zuletzt auch noch die Bildung des Begriffs von einem bloß benutzenden Bewußtsein, das gleichwohl ein Vollbewußtsein dessen ist, was ihm bewußt ist: So etwas wie Selbstbewußtsein einer Selbstverwirklichung als Ursprung jeglichen Bewußtseins kann schlechthin nicht anders zu begreifen sein denn als ein bloß benutzendes und so gerade nicht auch schon erwähnendes oder thematisierendes Bewußtsein.

 

Zeit thematisiert also nicht mehr als etwas Vergängliches oder Vergangenes, als statisches Maß innerhalb eines statischen geschichtlichen Geschehens im Rückblick oder auch in der berechneten, erwarteten Zukunft, (z.B. „Morgen wird ein Tag – werden 24 Stunden - vergangen sein.“), sondern als dynamisches Geschehen des Erkennens als Werden eines immer wieder Nacheinander und Zugleich, als Punkt und Ausdehnung ineinem.

 

FS